
Wie schon im letzten Jahr, als die Nationalratswahl der Anlass Ihrer Anfrage war, unterstützen wir auch diesmal voll und ganz Ihre Forderung.
Konkret bejahen wir alle Ihrer drei gestellten Fragen und ich erlaube mir, sie gemeinsam zu beantworten:
Die Glühbirne als solches gehört zurück in die österreichischen Verkaufsregale, da heute feststeht, dass das in „Energiesparlampen“ enthaltene Quecksilber nicht nur die Umwelt schädigt, sondern auch eine große Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellt. Gerade im Haushalt birgt der Einsatz von quecksilberhaltigen Lampen bei einem Bruch große Gefahren. Durch das Einatmen der giftigen Dämpfe kann es leicht zu Vergiftungen kommen. Besonders Kinder können hier massiv gefährdet sein.
Auch die fachgerechte Entsorgung der quecksilberhaltigen Kompaktleuchtstofflampen und LED-Leuchtmittel als Sondermüll ist ein heikles Thema.
Wir vertreten die Ansicht, dass die Gesundheit der Menschen und der Umweltaspekt jedenfalls vor den Interessen einer EU-Lobby gestellt werden müssen. Die überhöhten Preise der "Energiesparlampen“ machen zudem den wirtschaftlichen Aspekt dieser Reform sehr deutlich, und degradierten den EU-Bürger ein weiteres Mal zur Melkkuh.
Wir werden Ihre Initiative selbstverständlich aktiv in Österreich, aber auch in Brüssel unterstützen und freuen uns, dass Ihr Engagement weiter anhält. Vor allem Ihr Interesse an der Tagespolitik bestätigt uns ein weiteres Mal, dass direkte Demokratie das Gebot der Stunde ist.